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Aktuell

 

 

Aktueller Stand (September 2016)
"PfarrerInnen sollen gut, gerne und wohlbehalten arbeiten"
VEPPÖ Hauptversammlung im Rahmen der Gesamtösterreichischen Pfarrerinnen- und Pfarrertagung
Bericht epd/Ö

Aktueller Stand (September 2015)

Hauptversammlung des VEPPÖ in Bregenz:
Denkschrift "Öffnet Herzen und Türen" zur Situation der Flüchtlinge in Europa
einstimmig beschlossen.
Der Text ist hier zu finden,
Dazu der Bericht auf religion.orf.at

Aktueller Stand (August 2014)

Schumann als VEPPÖ-Obmann einstimmig wiedergewählt
"In fünf Jahren werden zehn Pfarrstellen fehlen!"


Neusiedl am See, 26. August 2014 (epdÖ) - Der Verein evangelischer
Pfarrerinnen und Pfarrer in Österreich (VEPPÖ) - die Standesvertretung
geistlicher AmtsträgerInnen und evangelischer TheologInnen - hat einen
neuen, alten Obmann: Pfarrer Stefan Schumann wurde bei der
Hauptversammlung am 25. August in Neusiedl am See einstimmig
wiedergewählt. Schumann steht seit 16 Jahren dem Verein vor, der rund
400 Mitglieder hat. Schumann bedankte sich bei den Mitgliedern für das
langjährige Vertrauen und bei den Vorstandsmitgliedern für die gute
Zusammenarbeit.

In seiner Grundsatzrede warnte Schumann  erneut vor einem bevorstehenden
Mangel an Pfarrerinnen und Pfarrer. Bereits 2001 habe er in einer Rede
auf dieses Problem hingewiesen. Ganz aktuell rechnet Schumann vor: "In
fünf Jahren werden zehn Pfarrstellen fehlen!" Zwar sei die Zahl der
Personen, die ein Theologiestudium oder ein Vikariat beginnen,
erfreulich. "Die Zahl stimmt aber schon nicht mehr in Hinblick auf jene,
die wirklich ein Pfarramt antreten und die Zahl steht keinesfalls im
Verhältnis zu den erwarteten Pensionierungsjahrgängen." Angesichts der
zentralen, "pastoralen Schlüsselrolle", die Pfarrerinnen und Pfarrer
spielen, fordert Schumann mehr Engagement seitens der Kirche. "Ich
vermisse offensive Strategien, ich vermisse Programme, die offensiv
junge Menschen für diesen Beruf werben." Der prognostizierte Mangel an
geistlichen AmtsträgerInnen stelle die Kirche nicht nur vor große
personelle Herausforderungen, auch theologisch würden sich hier viele
Fragen auftun, die einer Antwort bedürfen. Derzeit werde jedenfalls sehr
intensiv an der Weiterentwicklung des "Berufsbilds PfarrerIn"
gearbeitet. Schumann lobte hier ausdrücklich auch das Engagement des
Kirchenpresbyteriums, das sich an diesem breiten Dialog aktiv beteilige.

 

Aktueller Stand (Juni 2014)
Ergebnis Urabstimmung Kollektivvertrag 2014
Der Kollektivvertrag wurde mit 225 bei zwei Gegenstimmen angenommen.

 

Aktueller Stand (Dezember 2013)
Ergebnis Urabstimmung Kollektivvertrag 2013/2
Kollektivvertrag 2013/2 wurde mit 228 Stimmen
bei 3 Ablehnungen und 2 ungültigen Stimmen angenommen.
 
Aktueller Stand (August 2013)
28.08.2013
Schumann rät PfarrerInnen zur Schwerpunktsetzung
Verein Evangelischer Pfarrerinnen und Pfarrer hielt Hauptversammlung in Mürzzuschlag

Mürzzuschlag (epdÖ) – Wo Arbeit endet und Freizeit beginnt, lässt sich nicht mehr ausmachen - immer erreichbar und am Laufenden zu sein ist der Teil der Arbeitskultur geworden. Dass dies gerade für Pfarrerinnen und Pfarrer zutreffe, betonte der Obmann des Vereins evangelischer Pfarrerinnen und Pfarrer in Österreich (VEPPÖ) auf der diesjährigen Hauptversammlung am Montag, 26. August, in Mürzzuschlag. Angesichts des steigenden Arbeitsdrucks und der oft überfordernden Erwartungshaltungen riet der VEPPÖ-Obmann zur Schwerpunktsetzung. Anders könne eine notwendige Work-Life-Balance nicht erreicht werden.

Auch wenn Pfarrerinnen und Pfarrer "niemals mit einer Stundenabrechnung beginnen", sollte die Arbeitswoche und ihre Struktur grundsätzlich geplant werden, wobei Schumann von einer "Normwoche" mit sechs Tagen zu acht Stunden ausgeht. In den Gemeinden sollten Pfarrerinnen und Pfarrer verstärkt eigene Profile entwickeln und kommunizieren. Dabei müssten sie gemeinsam mit den Verantwortlichen in den Gemeinden auf "erfüllbare Amtsaufträge und Strukturen" achten". Dies helfe dem Arbeitsklima und vermeide Spannungsfelder aus vermeintlichen Enttäuschungen heraus.

Damit Pfarrerinnen und Pfarrer nicht ausbrennen, müssten sie lernen "Nein" zu sagen, ist Schumann überzeugt. Dafür brauche es auch das Vertrauen der weltlichen Verantwortlichen, die "dieses Nein akzeptieren und mittragen" und "gemeinsam mit den Pfarrerinnen und Pfarrern den Mut zur Lücke leben".

Handlungsbedarf sieht der VEPPÖ-Obmann auch bei einem anderen Personalthema: In Österreich zeige sich wie in Deutschland, dass ununterbrochene Erwerbstätigkeit auch im Pfarrerberuf männlich sei und dass Pfarrerinnen mit Kindern prozentuell mehr Teildienste übernehmen. Dafür müssten, so Schuhmann, die richtigen Strukturen geschaffen werden, ebenso für Vertretungsdienste während längerer Karenzzeiten. In der weiteren Personalentwicklung rechnet der VEPPÖ-Obmann mit einem vermehrten Bedarf an Teilzeitstellen und regte zu diesem Themenkomplex eine gesamtkirchliche Arbeitsgruppe an.
 
Aktueller Stand (August 2012)
VEPPÖ-Obmann befürchtet langfristig Mangel an PfarrerInnen
Gesellschaftssystem braucht Engagement religiöser Menschen


VEPPÖ-Obmann Schumann: "Pfarrerinnen und Pfarrer werden gebraucht". (Foto: epd/Janits)

Mittersill (epdÖ) - "Pfarrerinnen und Pfarrer werden gebraucht", mit diesen Worten wandte sich Pfarrer Stefan Schumann am 27. August in Mittersill an die Generalversammlung des Verbands evangelischer Pfarrerinnen und Pfarrer in Österreich (VEPPÖ). Es zeige sich, dass auch heute ein Interesse an der Auseinandersetzung mit Religion bestünde, so Schumann, der Obmann des Vereins ist.

Glaube sei für einen Staat wie für seine Menschen notwendig, ohne das Engagement religiöser Menschen funktioniere unser Gesellschaftssystem nicht, zitierte Schumann einen Artikel aus der Süddeutschen Zeitung. Den Menschen den Stellenwert und Nutzen von Religion näher zu bringen, sei eine wichtige Aufgabe von Pfarrerinnen und Pfarrer, so der Obmann.

Dafür brauche es geistliche AmtsträgerInnen, diese würden aber immer weniger. So seien die Zahlen aktuell zwar noch nicht dramatisch, längerfristig sehe die Entwicklung aber weniger rosig aus. "Das Thema der Zukunft ist der PfarrerInnen-Mangel", betonte Schumann. In den nächsten Jahren werde es zunehmend schwieriger werden, ausreichend Nachwuchs zu finden. Zwar habe die evangelische Kirche in Österreich Vorkehrungen getroffen, jedoch würden in Zukunft auch deutsche evangelische Landeskirchen zunehmend und erstmals BewerberInnen aus anderen Landeskirchen und Österreich übernehmen. "Unsere an sich kluge und vorsichtige Personalpolitik der vergangenen Jahre gerät aus meiner Sicht damit in Gefahr, unterlaufen zu werden", befürchtet der Obmann des VEPPÖ. "Nicht nur wird es schwieriger werden, befristete Dienstverhältnisse mit guten Kandidatinnen und Kandidaten aus Deutschland einzugehen, sondern man wird damit rechnen müssen, dass aufgrund teilweise eklatanter Gehaltsunterschiede vor allem junge Kolleginnen und Kollegen mit kinderreichen Familien abzuwandern drohen."

Bezüglich des Verdienstes von Pfarrerinnen und Pfarrern präsentierte Schumann neue Zahlen, wonach bei geistlichen AmtsträgerInnen die Lebensverdienstsumme keinesfalls geringer als bei LehrerInnen ist. Bei diesen Berechnungen wurde das Gehaltsschema L1 bei LehrerInnen mit dem PfarrerInnengehalt verglichen, bei letzterem ist der Durchschnitts-Dienstwohnungswert einberechnet. Unerwartete Zahlen gab es auch in Hinblick auf die Inflationsabgeltung. "Ausgehend vom Gehaltsschema des Jahres 1997 mussten wir feststellen, dass über die Verhandlungen der Jahre im Mittelwert unseres Gehaltsschemas kein Verlust hinzunehmen gewesen ist."
Aktueller Stand (März 2012)
Konferenz europäischer Pfarrverbände gab sich in Wien eine neue
rechtliche Gestalt

Wien, 14. März 2012 (epdÖ)
Nach fast 30-jährigem Bestehen gab
sich die Konferenz der Europäischen Pfarrverbände (KEP) am 13. März in Wien den rechtlichen
Status eines eingetragenen Vereins mit derzeitigem Sitz in Stuttgart. Anlass war eine gemeinsame
Konferenz des KEP-Präsidiums mit dem Verein Evangelischer Pfarrerinnen und
Pfarrer in Österreich (VEPPÖ) vom 12. bis 13. März unter Leitung des Präsidenten der KEP,
Pfarrer Rinze Marten Witteveen (NL), und VEPPÖ-Obmann Pfarrer Stefan Schumann.
Im Rahmen dieser Konferenz wurde Pfarrer Sönke Frost als Vertreter des VEPPÖ Mitglied
des siebenköpfigen Präsidiums der KEP. In diesem Präsidium sind Delegierte aus Dänemark,
Deutschland, Holland, Frankreich, Norwegen und Rumänien vertreten. Das Präsidium
repräsentiert derzeit 27 PfarrerInnen-Vereine aus ganz Europa. Ziel ist es, eine bessere Vernetzung
zur Wahrnehmung der Situation von PfarrerInnen in den einzelnen Ländern sicherzustellen.
"Der VEPPÖ verstärkt damit nach dem Beitritt zur Evangelischen Partnerhilfe im
Jahr 2010, die osteuropäische PfarrerInnen in Notlagen unterstützt, sein gesamteuropäisches
Engagement", heißt es in einer Aussendung.
 
Aktueller Stand (Februar 2012)
Kollektivvertrag 2012 wurde mit 231 Stimmen
bei 3 Ablehnungen und 4 ungültigen Stimmen angenommen.
Der Text ist hier zu finden, der ausgesandte Begleitbrief hier
Zu der aktuellen Frage von Defintivstellung
sh. hier eine Stellungnahme des Obmanns
 
Aktueller Stand (September 2011)

VEPPÖ: Attraktivität des PfarrerInnenberufs steigern
Obmann Stefan Schumann kritisiert Diskussion um Definitivstellungen


Stefan Schumann, Obmann des Vereins evangelischer Pfarrerinnen und Pfarrer, sprach in Bad Kleinkirchheim über die Attraktivität des PfarrerInnenberufs.

Bad Kleinkirchheim (epdÖ) - Über die Attraktivität des PfarrerInnenberufs sprach der Obmann des Vereins evangelischer Pfarrerinnen und Pfarrer in Österreich (VEPPÖ), Stefan Schumann, bei der diesjährigen Generalversammlung am 29. August in Bad Kleinkirchheim. Für Schumann machen vor allem drei Faktoren den Beruf des Pfarrers, der Pfarrerin attraktiv: Freiheit und Freiraum, Anerkennung und Wertschätzung sowie Absicherung eines Lebensstandards.

So fordert er mehr Freiräume und kreative Leerläufe in der Arbeit. "Ich erinnere daran, dass die PfarrerInnenexistenz zu allererst davon geprägt sein soll, Zeit zu haben, damit wir diese Zeit anderen Menschen schenken können", so Schumann. Gleichzeitig warnte er vor der vom VEPPÖ wahrgenommenen Steigerung der Burnout-Gefahr bei geistlichen AmtsträgerInnen. Es müsse erst etwas passieren, damit Handlungen zur Problembewältigung gesetzt würden. Dies sei aber oft zu spät, es fehle an Anerkennung für die geleistete Arbeit. "Alle kirchenleitenden Organe sind berufen, zu motivieren, wertzuschätzen, anzuerkennen", sagte Schumann. Letztlich sei aber auch die existenzielle Absicherung entscheidend für die Attraktivität des Pfarrberufs. "Es ist die Frage, ob unser Gehaltsschema die Attraktivität unseres Berufes behindert, fördert oder völlig unwesentlich dafür ist" gibt Schumann zu bedenken. Wo Menschen mit immateriellen Arbeitsbedingungen unzufrieden sind, wachse die Gefahr einer inneren Kündigung, die dazu führt, dass die Arbeit ohne Begeisterung und Einsatz erledigt werde. Diese könne auch bei Pfarrerinnen und Pfarrern passieren. "So sehr die Kirchenleitung um ein gutes Klima in den Verhandlungen bemüht ist - und wir sind sehr dankbar - so müssen wir doch mehr Bereitschaft einfordern, unsere Situation zu sehen", fordert Schumann.

Konkret ging der Obmann in seiner Grundsatzrede auf die "atypischen, weil nicht definierten Dienstverhältnisse" in der Kirche ein und kritisierte die Diskussion, wie notwendig Definitivstellungen für Pfarrerinnen und Pfarrer in der Kirche seien. "Die Freiheit selbst bleibt im hohen Maße dadurch gewahrt, dass auf Pfarrerinnen und Pfarrer kein Druck in der Verkündigung ausgeübt werden darf und eben auch nicht kann". Eine Abhängigkeit durch Amtszeitbegrenzung würde diese Freiheit aber untergraben. In der anschließenden Diskussion betonte die für Personalfragen zuständige Oberkirchenrätin Hannelore Reiner, dass bei der Frage des Burnouts eine differenzierte Betrachtungsweise notwendig sei: "Es ist wichtig, dass wir nicht alles unter Burnout subsumieren". Noch immer sei das Krankheitsbild Burnout von der WHO nicht anerkannt. Zutreffender sei es, von Erschöpfungsdepressionen zu sprechen beziehungsweise die ganze Bandbreite von unterschiedlichen Krankheitsbildern wahrzunehmen. Auf Definitivstellungen angesprochen erklärte Reiner, dass diese auch von der Kirchenleitung gewünscht würden, viele junge Kolleginnen und Kollegen aber zurückhaltend seien.
 
Aktueller Stand (Juni 2011)
Der neue Kollektivvertrag wurde mehrheitlich mit 156 Zustimmungen bei 4 Ablehnungen angenommen.
 
Aktueller Stand (Mai 2011)
Kollektivvertrag 2011 Abstimmungsphase beginnt
Der Kollektivvertrag ist hier zu finden
Der Begleitbrief mit Erläuterungen hier
 
Aktueller Stand (September 2010)
Stefan Schumann als Obmann des Vereins Evangelischer Pfarrerinnen und Pfarrer wiedergewählt
"Gibt es noch ein Auskommen mit diesem Einkommen?"


Der Obmann des VEPPÖ, Stefan Schumann

St. Pölten (epd Ö) - Pfarrer Stefan Schumann ist der alte und der neue Obmann des Vereins Evangelischer Pfarrerinnen und Pfarrer in Österreich (VEPPÖ). Auf der Hauptversammlung am 30. August in St. Pölten haben die Teilnehmer und Teilnehmerinnen Schumann einstimmig bei einer Enthaltung ein weiteres Mal für vier Jahre zum Obmann gewählt. Es ist dies seine vierte Amtsperiode in dieser Funktion.

Vor seiner Wiederwahl hatte Schumann in seinem teils emotional gehaltenen Jahresbericht auch Bilanz gezogen über seine vergangene Amtszeit. "Es ist an der Zeit, dass unser Gehalt sehr nüchtern gemessen wird an dem, was in dieser Ausbildungsqualität und zeitlichen Anforderung zumindest im unteren bis mittleren Bereich normalerweise gezahlt werden mag!", so Schumann. Es könne nicht sein, dass Gehaltsverhandlungen immer die "Demarkationslinie" haben, "sparend verlaufen zu müssen, am besten auf einer Nulllinie, und niemals mehr danach zu fragen: Hat man wirklich noch sein Auskommen mit diesem Einkommen?". Es gehe auch um den Nachwuchs, "der sich fragen mag, ob das Abwandern in andere Berufsfelder wenn auch nicht zu mehr Reichtum, dann doch zur besseren Absicherung der existentiellen Situation führt".

"Mentalität wie an der Wursttheke"

In Bezug auf die berufliche Situation und die Arbeitsbelastung von Pfarrerinnen und Pfarrern herrsche eine "Mentalität wie an der Wursttheke: Darf's ein bisserl mehr sein?" - "Nein!", so Schumann, "es darf nicht ein bisserl mehr sein, vielleicht ein bisserl weniger!". Nur so könne Kreativität wieder Raum finden. Und wenn der Beruf der Pfarrerin und des Pfarrers mehr Last als Erfüllung bringe, dann helfe es nicht, allein nach "mangelndem Selbstmanagement" zu suchen. "Ich sage: Fragt jemand nach den Strukturen? Fragt jemand danach, was krank macht? Fragt jemand danach, was Menschen sich erschöpfen lässt, wenn sie doch versuchen, ihren Beruf begeistert auszufüllen?"

Der VEPPÖ arbeite an einer Vision, an einem Grund, an dem es sich zu orientieren gelte: "Wir brauchen dringend ein Leitbild für Pfarrerinnen und Pfarrer, damit wir uns danach richten können. Was heißt es, als Pfarrerin oder Pfarrer in der Evangelischen Kirche in Österreich unter den Bedingungen dieser Tage zu arbeiten?" Es handle sich immer noch um den "schönsten Beruf der Welt", betonte Schumann.

In der anschließenden Diskussion widersprach Oberkirchenrätin und Personalreferentin Hannelore Reiner Schumanns Ausführungen: "Die Attraktivität dieses Berufes ist ungebrochen, die Vikare und Vikarinnen sind begeistert. Das darf ich in Gesprächen mit ihnen immer wieder feststellen." Auch habe es in keiner Weise einen Einbruch bei der Anzahl der Anfänger und Anfängerinnen gegeben, wie das etwa in Deutschland der Fall gewesen sei. "Durchschnittlich beginnen in einem Jahrgang 20 Männer und Frauen, von denen dann durchschnittlich fünf in den Beruf gehen."

VEPPÖ jetzt Mitglied bei Evangelischer Partnerhilfe

Im Verlauf der Hauptversammlung berichtete Schumann von der Beteiligung des VEPPÖ bei der Evangelischen Partnerhilfe in Deutschland. Da nach wie vor die Hälfte des Mitgliedsbeitrages beim VEPPÖ als Spende gewidmet wird, war es notwendig geworden, eine neue Widmung zu finden. "Der Verein der Evangelischen Partnerhilfe hilft besonders bedürftigen kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in evangelischen Kirchen in Mittel- und Osteuropa. Die Zuschüsse müssen direkt und zeitnah ausgezahlt werden und sind ausschließlich als Zuschuss zum Lebensunterhalt zu verwenden", referierte Schumann. Der VEPPÖ habe sich im Mai als Mitglied beworben, mit der Zustimmung der Hauptversammlung wird diese Mitgliedschaft nun rechtskräftig. Damit befindet sich der VEPPÖ in Gemeinschaft etwa mit der Evangelischen Kirche Deutschlands, dem Reformierten Bund oder dem Verband der Vereine evangelischer Pfarrerinnen und Pfarrer in Deutschland. Im Jahr 2009 wurden rund 2 Millionen Euro an Kirchen in Mittel- und Osteuropa ausgezahlt, der Beitrag des VEPPÖ beträgt jährlich rund 7500 Euro. Diskutiert wurde auf der Hauptversammlung, dass die unterstützten Kirchen überwiegend die Frauenordination ablehnen. Schumann ist mit dem Mandat ausgestattet worden, bei der nächsten Sitzung der Evangelischen Partnerhilfe darauf hinzuweisen und Alternativen zu suchen.
 
Aktueller Stand (Mai 2010)
Der neue Kollektivvertrag wurde mehrheitlich mit 175 Zustimmungen bei 4 Ablehnungen angenommen.
Detailergebnisse sh. hier
 
Aktueller Stand (April 2010)
Kollektivvertrag in der Abstimmungsphase:
Text und Begleitbrief
 
Aktueller Stand (Oktober 2009)
Verhandlungen zu einem neuen Kollektivvertrag sind aufgenommen,
was aufgrund der wirtschaftlichen Gesamtsituation sich schwierig erweist.
 
Aktueller Stand (August 2009)
Schumann: Pfarrberuf kann nicht ersetzt werden
Hauptversammlung des Vereins evangelischer Pfarrerinnen und Pfarrer tagte in Gosau

Gosau (epd Ö) - Zur sichtbaren evangelischen Kirche gehört der Beruf des Pfarrers und der Pfarrerin. Dieser könne in seinen Kernaufgaben "niemals ausgetauscht oder ersetzt werden", unterstrich der Obmann des Vereins evangelischer Pfarrerinnen und Pfarrer (VEPPÖ), Stefan Schumann, vor der Hauptversammlung, die am Montag, 31. August, in Gosau tagte. Der Pfarrberuf sei geprägt von der mangelnden Trennung zwischen Berufs- und Privatleben, "Kennzeichen und zugleich Vorbedingung unserer Berufswirklichkeit", ständiger Erreichbarkeit und Verfügbarkeit "über jedes typische Arbeitszeitkontingent hinaus". Dies sichere, dass der "Pfarrberuf kein Job wird, sondern mit innerer Überzeugung und einem hohen Verantwortungs- und Berufsethos ausgeübt wird".

Das bisher geltende "Treuverhältnis" zwischen der Kirche als Dienstgeberin und den PfarrerInnen, das letztlich in einer hohen Absicherung der DienstnehmerInnen resultiere, sieht Schumann zunehmend gefährdet, wenn etwa Gehälter nicht mehr wertgesichert erhalten werden können oder Pensionen "einem Zeitgeist folgend, dem Spiel des freien Marktes unterworfen" würden. Durch das Schwinden des Treueverhältnisses drohten "mangelnde Identifikation mit dem Ganzen, Rückzug in den inneren Bereich, Burnout", skizzierte der VEPPÖ-Obmann. Die Gehälter auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wertgesichert zu halten, sei weiterhin wichtiges Verhandlungsziel. Entspannung gibt es bei der Krankenfürsorge: Durch die jüngsten Reformen konnte hier "der langfristige Bestand gesichert werden". Dankbar zeigte sich Schumann gegenüber der Kirchenleitung für das "partnerschaftliche Verhältnis trotz der Divergenzen in Sachfragen".
 
Aktueller Stand (Juni 2009)
Verhandlungen zu den Sachbezugswerten mit dem FM abgeschlossen.
Das Ergebnis im Brief an alle PfarrerInnen
 
Aktueller Stand (Mai 2009)
Kollektivvertrag 2009 mit vier Gegenstimmen mehrheitlich angenommen.
 
Aktueller Stand (April 2009)
Abstimmungsphase zum Kollektivvertrag 2009
Abstimmung bis zum 24. April. Informationen u.a. 
zum Verhandlungsstand in der Frage der Sachbezugwerte
sh. ausgesandter Begleitbrief
 
Aktueller Stand (März 2009)
Am 5. März fand ein Gespräch mit Vizekanzler BM Pröll zu den neuen Sachbezugswerten
für Dienstwohnungen und den daraus resultierenden Schwierigkeiten für PfarrerInnen statt.
In diesem Gespräch signalisierte BM Pröll Verständnis für die besondere Stellung des
Evangelischen Pfarrhauses und der Nichtvergleichbarkeit mit anderen Dienstwohnungen
und bat darum, dass auf Beamtenebene eine Arbeitsgruppe aus Ministerium und Kirche 
sich dieses Problemes annimmt. Damit bestehen weiter Chancen auf eine 
verbesserte Neuregelung.
Vgl. dazu das Positionspapier zum evangelischen Pfarrhaus
 
Aktueller Stand (Februar 2009)
Brief des Obmanns zur aktuellen Frage der Sachbezugsrichtwerte
für Dienstwohnungen sh. hier
 
Aktueller Stand (Dezember 2008)
Der VEPPÖ weist daraufhin, dass mit 1. Jänner 2009 eine gesetzliche
Neuregelung der Sachbezugsbewertung unserer Dienstwohnungen erfolgen wird,
die eine eindeutige Verschlechterung der jetzigen Regelung dahingehend
vorsieht, dass die Werte höher angesetzt werden und es somit zu einer
höheren Versteuerung kommen wird.
Der VEPPÖ versucht derzeit zusammen mit dem OKR in Verhandlungen mit dem
Finanzministerium zu treten, um die finanziellen Auswirkungen begrenzen zu
können.
 
Aktueller Stand (Dezember 2008)
Die Verhandlungen zum Kollektivvertrag 2009 befinden sich im Abschluss.
Derzeit ist eine Erhöhung des Schemas von 3 % ausverhandelt. Auch wenn dies nicht der Teuerungsrate entspricht,
muss dies unter den wirtschaftlichen Gegebenheiten als ein Erfolg gewertet werden.
Das Pensionsinstitut hat aufgrund der wirtschafltichen Situation und des langfristigen Veranlagungsergebnisses
seinen Rechnungszinssatz, aufgrund dessen die Anfangspensionen berechnet werden,
um 2 Prozentpunkte auf 2,5 bzw 4,5 % (incl. 2. % jählr. Pensionsanpassung) heruntergesetzt und beschlossen.
Die Information des Pensionsinstitutes dazu, die allen DienstnehmerInnen noch zugehen wird,
lautet folgendermaßen:
ANMERKUNG ZUR KONTOINFORMATION, STICHTAG 31.12.2008

Die Kontoinformation, Stichtag 31.12.2008, wurde auf Grund der versicherungstechnischen Bilanz zum 31.12.2008 und somit auf Grund der am 31.12.2008 geltenden Satzung und des am 31.12.2008 geltenden Geschäftsplanes erstellt.

Dem wirtschaftlichen Umfeld entsprechend hat die Generalversammlung des Institutes eine Änderung der Satzung beschlossen, mit der die Ertragserwartung und der Rechnungszinssatz um 2 Prozentpunkte herabgesetzt werden. Das führt bei den Berechnungen der voraussichtl-chen Pensionshöhe zu niedrigeren Ergebnissen, ändert aber nicht die tatsächliche Pensionshöhe, die durch Verrentung des tatsächlich vorhandenen Kapitals nach versicherungstechnischen Grundsätzen festgestellt wird. Die erwähnte Änderung der Satzung liegt derzeit im Bundesministerium für Soziales und Konsumentenschutz zur Genehmigung.

Die Herabsetzung des Rechnungszinssatzes und der Ertragserwartung werden ebenso wie die im Jahr 2008 erschienene neue Sterbetafel erst bei der nächsten Kontoinformation berücksichtigt werden.
Zu den Folgen dieser Maßnahme informiert der Obmann auf den diversen PfarrerInnen-Konferenzen im laufenden Arbeitsjahr.
 
Aktueller Stand (August 2008)
VEPPÖ-Obmann Schumann: Pfarrerinnen und Pfarrer nicht als Belastung für Budget sehen

Pfarrerinnen- und Pfarrerverein hielt seine Hauptversammlung in Mörbisch

Mörbisch (epd Ö) - Pfarrerinnen und Pfarrer sind nicht als "Belastung für das kirchliche Budget" zu sehen, sondern als "für ihre Kirche Ordinierte, die oft ihr ganzes Leben in den Dienst der Kirche stellen". Das erklärte der Obmann des Vereins evangelischer Pfarrerinnen und Pfarrer in Österreich (VEPPÖ), Dr. Stefan Schumann, bei der diesjährigen Hauptversammlung des Vereins am Montag, 25. August, in Mörbisch. Schumann appellierte an die Verantwortlichen, in Umstrukturierungsprozessen "bei allen berechtigten Zielen" nicht die Bedingungen aus den Augen zu verlieren, in denen Verkündigung geschieht. Der Pfarrer erinnerte an ein Wort des deutschen Theologen Fulbert Steffensky, wonach das Evangelium "für so gut gehalten wird, wie der Pfarrer/die Pfarrerin ist". "Zu viel für die Schultern eines Menschen", bemerkte Schumann. Der VEPPÖ-Obmann warnte in seinem Bericht vor der Hauptversammlung vor "marktorientierten Führungskonzepten", die - implementiert in Kirchen - ihr Personal einem "Dauerstress nie abschließbarer organisatorischer Optimierungsprozesse" unterwerfen würden.

Im vergangenen Jahr habe sich der Vorstand auch mit dem Thema der kirchlichen Zusatzkrankenfürsorge befasst. Hier soll, so der Obmann, weiter das "Solidaritätsprinzip" erhalten bleiben, eine Auslagerung in eine Versicherung sei nicht mehr in Diskussion. Angesichts der weltweiten Entwicklung an den Finanzmärkten stehe auch im privaten Pensionsinstitut eine Senkung des Rechnungszinses an. Jüngere DienstnehmerInnen müssten hier mit einer niedrigeren Einstiegspension rechnen, bei älteren DienstnehmerInnen erhöhe sich dadurch die Belastung für den gesamtkirchlichen Haushalt.
 
Aktueller Stand (Mai 2008)
Kollektivvertrag 2008 mit einer Gehaltserhöhung von 1,9 % abgeschlossen.
Von 204 Stimmen votieirten 200 für die Annahme.
 
Aktueller Stand (August 2007)
Schumann: Auf das Kerngeschäft von PfarrerInnen besinnen

Jahreshauptversammlung des Vereins Evangelischer Pfarrerinnen und Pfarrer (VEPPÖ) in Gallneukirchen

Gallneukirchen (epd Ö) – "Es ist die Zeit des Strukturwandels, der Neudefinitionen und die Zeit dafür, alles wie im Baukastensystem auseinanderzulegen und danach zu suchen, wie es zum Wohle unserer Kirche als Ganzes sinnvoller wieder zusammenpassen könnte." Das erklärte der Obmann des Vereins Evangelischer Pfarrerinnen und Pfarrer in Österreich (VEPPÖ), Dr. Stefan Schumann, in seinem Jahresbericht auf der Hauptversammlung des VEPPÖ am 27. August in Gallneukirchen. Für den Berufsstand der PfarrerInnen könnten solche Zeiten, die "viele Kräfte im ehren- und hauptamtlichen Umfeld für diese Umstrukturierungsmaßnahmen binden" nach Schumanns Meinung nur eines bedeuten: "Besinnung auf unser Kerngeschäft, auf unsere Stärken, PfarrerIn mit Leib und Seele zu sein, PredigerIn und SeelsorgerIn mit Haut und Haaren und auch denen seelsorgerlich beizustehen, die überhaupt nichts mehr verstehen und sich an dem ärgern, was ihre Kirche tut."

Der Obmann gab zu bedenken, dass von PfarrerInnen vielfach erwartet werde, flexibel zu sein. Er nannte dabei exemplarisch die Bereiche der Arbeitszeit, des Arbeitsortswechsels, den Schulunterricht, mehrere Dienstorte, die Arbeit in mehreren Verwaltungsgremien u.a. Dabei stellte Schumann die Frage: "Wie weit gelingen die Spagate, und lassen diese Situationen noch ein PfarrerInnen-Dasein zu, wie es von uns erwartet wird?" Er verwies darauf, dass es nicht die Aufgabe von PfarrerInnen sein kann, "als Sprachrohr der Gemeinde gegen die Kirchenleitung auf allen Ebenen Stellung zu beziehen". Schumann: "Wir haben vor Ort zu erfinden, was in solchen Umbruchzeiten heißt, PfarrerIn zu sein." Pfarrerin und Pfarrer zu sein, sei "mehr als ein anderer Beruf, ist ein Mehr an Erwartung an uns und bedeutet auch, dass die Leistung uns gegenüber dieses Mehr widerspiegeln muss".

Schumann berichtete, dass "derzeit nicht mehr die ganz großen Themen der letzten Jahre" für die Arbeit des VEPPÖ im Vordergrund stünden. Das sei "gut so, weil damit Kräfte freiwerden, alte Restanten abzuarbeiten und sich Themen anzunehmen, von denen man immer wusste", dass auch sie wichtig seien, für die jedoch keine Zeit vorhanden gewesen wäre. Als Beispiele nannte der Obmann Themen wie Heizungskosten im Pfarrhaus, Autounfälle bei Dienstfahrten und die Urlaubsberechnung von PfarrerInnen. Abschließend äußerte Schumann bei seinem Jahresbericht seinen Dank gegenüber der Kirchenleitung für die "notwendige Geduld und gute Zusammenarbeit" in den Verhandlungen mit dem VEPPÖ.

Auf der Hauptversammlung des VEPPÖ wurde u.a. beschlossen, den Mitgliedsbeitrag für PfarrerInnen und voll angestellte Mitglieder von 9 auf 10 Euro und für LehrvikarInnen, PfarramtskandidatInnen und teilzeitangestellte Mitglieder von 5 auf 5,50 Euro zu erhöhen.
 
Aktueller Stand (Mai 2007)
Kollektivvertrag merhheitlich angenommen
Von 180 abgegebenen Stimmen votierten 176 für die Annahme, Drei stimmten dagegen, eine Stimme war ungültig
 
Aktueller Stand (April 2007)
Kollektivvertrag zur Abstimmung vorgelegt. Aus dem Begleitbrief zur Urabstimmung:
Bei der Erhöhung, die heuer ca. 1,6 % beträgt wurde ein ein wenig anderer Weg begangen als die letzten Jahre. In der vergangenen Zeit wurden grundsätzlich gleiche Sockelbeträge über das gesamte Gehaltsschema verteilt. Dadurch wurden niedrigere Gehaltsstufen gegenüber den höheren bevorzugt. Damit sollte eine flachere Gehaltskurve erreicht werden vor allem zum leichteren Umstieg in das neue Gehaltsschema. Dies ist nun geschehen.
Andererseits gilt es nunmehr auch darauf Acht zu geben dass die Gehaltsstufen oberhalb der Mitte nicht dauerhaft benachteiligt bleiben. Diesmal wurde dafür der Weg beschritten, bei der die Kurve genau in der Mitte von Prozenterhöhung und Sockelbetrag liegt, die Erhöhungen also unterschiedlich verteilt sind.

Zusätzlich zu diesem Gehaltsabschluss konnten die Zulagen, deren Höhe in den letzten Jahren eingefroren war, erhöht werden.
So werden die Kinder- und Ausbildungszulage sowie die RU-Belastungszulage um 5% (H.B.: keine Erhöhung der RU-Belastungszulagen, weil ohnehin schon höher), die Administrationszulage um 10% erhöht.

Aktueller Stand (Februar 2007)
Die Kollektivvertragsverhandlungen für das Jahr 2007 stehen vor dem Abschluss. Das Angebot der Dienstgeberseite
war nach den Verhandlungen eine Erhöhung von 1,56 % im Schnitt. Dazu kommen Erhöhungen der Zulagen.
Gernaueres folgt sobald die Verhandlungen geschlossen sind.
 
Aktueller Stand (September 2006)
VEPPÖ-Hauptversammlung: Stefan Schumann zum Obmann gewählt

Schumann: Verein Evangelischer Pfarrerinnen und Pfarrer ist
Standesvertretung mit gewerkschaftlicher Funktion

Waiern, 29. August 2006 (epd Ö) Die Jahresversammlung des Vereins
Evangelischer Pfarrerinnen und Pfarrer in Österreich (VEPPÖ) am 28.
August im Diakoniewerk Waiern war geprägt von der Wahl des neuen Obmanns
und der Annahme der neuen Statuten des Vereins. Mag. Manfred Sauer,
Superintendent der Diözese Kärnten, sprach zu Beginn der
Hauptversammlung davon, dass der VEPPÖ dafür Sorge trage, „das
Wohlbefinden der Pfarrerinnen und Pfarrer zu stärken“ und „die
Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, dass es uns gut, besser und
zufriedenstellend geht.“ Der bisherige Obmann des VEPPÖ, Pfarrer Dr.
Stefan Schumann, nannte die Arbeit des VEPPÖ „unverzichtbar“ und dankte
für das Vertrauen, das er in den vergangenen vier Jahren erhalten hatte.
Schumann wurde mit 49 Ja-Stimmen und einer ungültigen Stimme als Obmann
des VEPPÖ bestätigt.

In seinem Jahresbericht gab Schumann einen Rückblick auf das vergangene
Arbeitsjahr, in dessen Mittelpunkt „die Gehaltsverhandlungen, der
Wechsel in das ASVG, die Schaffung eines neuen Pensionssystems und ein
neues Gehaltsschema“ standen. Die Funktion des VEPPÖ als Gewerkschaft
werde überall dort wahrgenommen, so Schumann, „wo es im weitesten Sinne
um das Leistungsrecht unseres Berufsstandes geht.“ Er verwies auf die
Wahrung der „Rechte und Pflichten des Berufsstandes“ durch den VEPPÖ als
„einer Standesvertretung mit gewerkschaftlicher Funktion“, die gemeinsam
mit der Kirchenleitung die Obsorge dafür trage, „dass der Stand der
Pfarrerinnen und Pfarrer weder durch Angriffe von außen, noch durch
Pfarrer und Pfarrerinnen selbst verletzt oder im Ansehen heruntergesetzt
wird.“ Weiter seien der VEPPÖ und vor allem seine diözesanen Vertreter
und Vertreterinnen als „Notfallzentrale“, so der Obmann, „gerufen, bei
aktuellen Konflikten auf Anforderung die Rechte der Pfarrer und
Pfarrerinnen zu vertreten. Aus der „großen Reihe der Serviceleistungen“
des VEPPÖ für seine Mitglieder nannte Schumann u.a. den
Fahrzeughilfsfond und die Krankenzusatzfürsorge. Abschließend betonte
er, wie wichtig für die Mitglieder des VEPPÖ-Vorstandes, die im
Schulunterricht tätig sind, die Anerkennung ihrer Arbeit im VEPPÖ
entsprechend der gewerkschaftlichen Lehrerarbeit wäre, für die es
„selbstverständlich Freistellungen“ gebe: „Oberkirchenrat,
Superintendenten und Fachinspektoren können wir nur dringend bitten,
eine solche Gleichbehandlung einzufordern, da die Vorstandsarbeit
ansonsten weiter erschwert wird.“

Bischof Mag. Herwig Sturm dankte für den Bericht des Obmanns und die
Arbeit des VEPPÖ: „Wir in der Kirchenleitung sehen die Zusammenarbeit
und das Miteinander mit dem VEPPÖ mit wachsender Freude und wachsendem
Gleichklang.“ Im weiteren Verlauf der Hauptversammlung wurde der neue
Statutenentwurf des VEPPÖ beschlossen und ein neuer Vorstand des
Evangelischen Unterstützungsvereins (EVU) gewählt. Neuer
EVU-Vorsitzender ist der Grazer Pfarrer Mag. Manfred Perko.

Die nächste Hauptversammlung des Vereins Evangelischer Pfarrerinnen und
Pfarrer in Österreich findet am 27. August 2007 in Gallneukirchen statt.
 
Aktueller Stand (Jänner 2006)
Nach relativ kurzen und atmosphärisch guten Gesprächen stehen die Gehaltsverhandlungen für das Jahr 2006 vor ihrem Abschluss.
Weiters wird der Kollektivvertrag insgesamt eine redaktionelle Bearbeitung finden. Ein überarbeiteter und angepasster Leistungskatalog zur Krankenzusatzfürsorge liegt schon vor.
In der bevorstehenden Urabstimmung (vermutlich März/April) werden diese Beschlüsse den Mitgliedern vorgelegt werden.
Aktueller Stand (Dezember 2005)
Hohe Berufszufriedenheit unter evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrern
Dauernde Erreichbarkeit wird laut einer Umfrage als größte Belastung erlebt 

Wien, 14. Dezember 2005 (epd Ö) - Überrascht von der hohen Zufriedenheit der österreichischen evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrer mit ihrem Beruf ist der Obmann des Vereins evangelischer Pfarrerinnen und Pfarrer in Österreich (VEPPÖ), Senior Dr. Stefan Schumann. Angesichts einer Auswertung der Ergebnisse einer Befragung der PfarrerInnen stellt Schumann gegenüber epd Ö fest, „dass PfarrerInnen gerade dort zufrieden sind, wo sie im Rahmen ihrer Kernkompetenz, in Gottesdienst und Seelsorge, arbeiten können“. Damit werde „die Besonderheit dieses Berufs überdeutlich“, und es zeuge auch „von seiner vorhandenen gesellschaftlichen Relevanz und Akzeptanz“.

„Wunschberuf“

Die Umfrage des VEPPÖ bestätige, dass dieser Beruf von den meisten Pfarrern und Pfarrerinnen in Österreich „als Wunschberuf gesehen wird, für den sie langes Studium und manche Unannehmlichkeiten auf sich nehmen und in dem sie Erfüllung finden“, betont die für den Personalbereich zuständige Oberkirchenrätin Dr. Hannelore Reiner. Dass sich Zufriedenheit im Beruf nicht bloß positiv auf die persönliche Befindlichkeit der betroffenen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und deren privater Umgebung, sondern ebenso auf das jeweilige Arbeitsfeld auswirke, gelte im hohen Maß auch für evangelische Pfarrerinnen und Pfarrer. Die Umfrage zeige weiterhin eine hohe Akzeptanz der Rahmenbedingungen, denen sich dieser herausfordernde Beruf stellen muss, wie etwa Dienstwohnung und verpflichtender Religionsunterricht auch für Gemeindepfarrer und Gemeindepfarrerinnen. Reiner: „Dass sich auch die Kirchenleitung im selben Boot sitzend versteht, ist wohl für eine Kirche selbstverständlich; ebenso der Dank für alles konstruktive Miteinander im Auftrag des Mensch gewordenen Gottes und im Dienst für die Menschen in unseren Gemeinden und in unserem Land.“
Bei der Umfrage des VEPPÖ, die in diesem Jahr zum Abschluss gekommen ist, hatten 97 Prozent der Befragten erklärt, gerne PfarrerIn zu sein. Auch zeigten sie sich größtenteils mit dem dienstrechtlichen Modell „Dienstwohnung“ zufrieden. „Am wohlsten“ fühlen sich PfarrerInnen bei gottesdienstlichen und seelsorgerlichen Aufgaben, während Jugendarbeit und Verwaltung weit unten rangieren. Frauen, so die Auswertung der Befragung, sind deutlicher als Männer mit der Wertschätzung durch die kirchenleitende Ebene zufrieden, „Männer hingegen empfinden auf Gemeindeebene und in der Kollegenschaft mehr Wertschätzung“. Sehr wohl fühlen sich Frauen vor allem im Bereich der Gottesdienstgestaltung, der Seelsorge und der Kasualien. Auch im Zeitmanagement sind sie geschickter. Sie sind teamorientiert und zugleich in ihrer Amtsführung sehr selbstständig.

Umfrage: Theologisches Fachwissen wenig relevant

Die schwierigste Berufsbelastung für PfarrerInnen stellt nach der Befragung die laufende Erreichbarkeit dar. Insbesondere in ländlichen Gebieten wird von vielen eine Beeinträchtigung der Freizeit wahrgenommen. Bei den Wünschen zur Aus- und Fortbildung stehen die Fähigkeit zum seelsorgerlichen Gespräch sowie die Team-, Leitungs- und Motivationsfähigkeit an vorderster Stelle. „Weitaus weniger relevant“, so das Auswertungspapier, „ist es für die Befragten, theologisches Fachwissen, Schriftauslegung, Diskursfreudigkeit und Know-how in der Verwaltung zu fördern.“ VEPPÖ-Obmann Schumann sieht in dem positiven Ergebnis auch eine Bestätigung der Arbeit des Berufsverbandes der letzten Jahre. Wissenschaftlich betreut und ausgewertet wurde die Umfrage von Dr. Matthias Geist.
Vgl. auch zusammenfassendes Paper von Schumann/Geist
 
Aktueller Stand (Oktober 2005)
Wien, 12. Oktober 2005 (epd Ö) - „Mit dieser Urabstimmung hat eines der größten Reformprojekte im Bereich der Gehalts- und Pensionssicherung einen vorläufigen Abschluss gefunden“, zeigt sich der Obmann des Vereins evangelischer Pfarrerinnen und Pfarrer in Österreich, Dr. Stefan Schumann, zufrieden. 226 KollegInnen stimmten dem nicht unumstrittenen Kollektivvertrag 2005 zu, vier votierten dagegen, eine Stimme war ungültig. Damit wurde auch „eine der höchsten Wahlbeteiligungen der letzten Jahre“ erreicht.
Im einzelnen zu diesem Reformprojekt sh.Brief Einladung zur HauptversammlungBegleitbrief zum Kollektivvertrag und das Ergebnis zur Urabstimmung
 
Bei der Aussendung der Kollektivvertragsunterlagen ist dem Kirchenamt ein Versehen unterlaufen, so dass die Ergänzenden Unterlagen nicht mitgesandt worden sind.
Eine zweite Aussendung heute (19.9.2005) wird diese Unterlagen zusammen mit einem neuen Abstimmungsbogen den Mitgleidern des VEPPÖ zuleiten.
Bitte erst abstimmen, wenn auch diese zweite Unterlage angekommen ist!
Die Abstimmungsfrist muss trotzdem mit dem 30. September aufrecht bleiben.
Aktueller Stand (September 2005)
VEPPÖ-Hauptversammlung informierte über neues Gehalts- und Pensionsschema für PfarrerInnen
Perko: Budget der Gesamtkirche langfristig sichern – Reiner: Konstruktive Zusammenarbeit (epd Ö)

Gallneukirchen (epd Ö) - Die Jahreshauptversammlung des Vereins Evangelischer Pfarrerinnen und Pfarrer (VEPPÖ) am 29. August im Gästehaus Waldheimat des Diakoniewerkes Gallneukirchen war geprägt von den Informationen über das neue Gehaltsschema und das neue Pensionsschema. „Das ´Gehaltsschema Neu` bringt im Wesentlichen eine flachere Gehaltskurve, sodass die jüngeren Pfarrerinnen und Pfarrer mit einem höheren Anfangsgehalt beginnen“, erklärte Versicherungsmathematiker Dr. Walter Pagler in seinem Vortrag. „Zentrale Vorgabe“ bei dem „Gehaltsschema Neu“ sei gewesen, dass die Lebensverdienstsumme im Vergleich zum alten Gehaltsschema „in etwa“ gleich bleibe. Auch werde es im neuen Gehaltsschema keine Biennalsprünge mehr geben, sondern alle fünf Jahre flachere Gehaltssprünge. Geplant ist, alle Pfarrerinnen und Pfarrer inklusive der sechsten Gehaltsstufe in dieses neue Gehaltsschema zu übernehmen.

„Uns ging es darum, das Budget der Gesamtkirche langfristig zu sichern“, sagte der stellvertretende Obmann des Pfarrervereins, Mag. Manfred Perko, in einem Gespräch mit epd Ö. „Das ist uns, soweit man das heute sagen kann, nach bestem Wissen und Gewissen gelungen.“ Die Alternative wäre gewesen, dass nicht nur die Gehälter und Pensionen nicht gesichert wären, sondern wahrscheinlich aus finanziellen Gründen irgendwann auch keine neuen KollegInnen mehr eingestellt worden wären. „Insofern ging es bei dem neuen Modell in gewissem Sinn auch um die Zukunft der Kirche“, so Perko, der bei allen Verhandlungen über das „Gehaltsschema Neu“ und das „Pensionsschema Neu“ dabei gewesen ist.

„Es ist wichtig, dass wir jetzt umstellen, solange es die Kirche noch bezahlen kann“, sagte Oberkirchenrätin Dr. Hannelore Reiner gegenüber epd Ö. Mit dem neuen Gehalts- und Pensionsschema können, so Reiner, auch in Zukunft PfarrerInnen angestellt werden, „sodass auch künftig SeelsorgerInnen in unseren Gemeinden arbeiten und für die Menschen da sind.“ Im Blick auf die Erarbeitung des Gehalts- und Pensionsschemas Neu schaue die Oberkirchenrätin „dankbar auf die lang andauernde und auch sehr konstruktive Zusammenarbeit zwischen VEPPÖ und Kirchenleitung.“ Die fachkundige Begleitung von Dr. Pagler habe sicherlich ihren Teil dazu beigetragen, bilanzierte Reiner, die die Kollektivvertragsverhandlungen gemeinsam mit dem juristischen Oberkirchenrat MMag. Robert Kauer geleitet hatte.

Im neuen Pensionsschema gibt es nur noch zwei pensionsauszahlende Stellen, die ASVG-Pension und die Pension aus dem Pensionsinstitut. Im alten Schema wurde die Differenz zu 80 Prozent des letzten Gehalts von der Kirche gedeckt. Dies sei auf Dauer von der Kirche nicht mehr zu leisten gewesen, das neue Gehalts- und Pensionsschema sichere „langfristig“ die Gehälter und Pensionen, so Pagler.

Die Erarbeitung des nun vorliegenden neuen Gehaltsschemas und Pensionsschemas hat mehr als drei Jahre gedauert. Noch im September sind die Mitglieder des VEPPÖ in einer Urabstimmung gefragt, ob sie diesem gemeinsamen Vorschlag der Kirchenleitung und des VEPPÖ zustimmen. Das Ergebnis ist für alle Pfarrerinnen und Pfarrer bindend.
 
Aktueller Stand (September 2004)
Schumann: Dienstrecht kein Selbstzweck
VEPPÖ-Hauptversammlung tagte in Waiern
Waiern, 1. September 2004 (epd Ö)
„Der Stand der Pfarrerinnen und Pfarrer muss in erster Linie nicht dienstrechtlich, sondern immer theologisch betrachtet werden•,
sagte der Vorsitzende des Vereins Evangelischer Pfarrerinnen und Pfarrer in Österreich
(VEPPÖ), Dr. Stefan Schumann, in seinem Bericht bei der Hauptversammlung des
VEPPÖ am vergangenen Montag, 30. August, in Waiern/Kärnten. Das Dienstrecht habe keinen
Selbstzweck, sondern die theologischen Bedingungen des Berufes „zu beschreiben und
zu sichern“. Es gebe derzeit in der Kirchenleitung „im Extremfall• die Meinung, dass keine
neuen Pfarrerinnen und Pfarrer mehr in das definitive Dienstverhältnis aufgenommen werden
dürften, „um keine Dauerschuldverhältnisse einzugehen•. Dies geschehe aufgrund von Berechnungen
innerhalb der Kirchenleitung, „wie viele Pfarrerinnen und Pfarrer unsere Kirche
in Zukunft noch gebrauchen kann, wenn Evangelische nach der Bevölkerungsstatistik immer
weniger und weniger werden.•
Das Themenfeld der Versetzbarkeit und Kündbarkeit geistlicher Amtsträger und Amtsträgerinnen
sei nun wieder eröffnet „und wieder wird es erst rechtlich anstatt theologisch betrachtet“,
kritisierte Schumann. In dem Zusammenhang verwies der VEPPÖ-Vorsitzende darauf,
dass immer mehr befristete Dienstverhältnisse geschlossen würden mit jungen Kolleginnen
und Kollegen aus Deutschland, „was immer auch eine Unsicherheit zu deren Zukunft eröffnet•.
Nach den zumeist fünf Jahren im Dienst der Evangelischen Kirche in Österreich stelle
sich häufig für diese Kolleginnen und Kollegen die Frage, ob sie nicht die rechtlichen Zulassungsbedingungen
für einen dauerhaften Dienst in der Evangelischen Kirche in Österreich
absolvieren.
In Bezug auf die Zufriedenheitsbefragung des VEPPÖ zeigte sich Schumann zufrieden: „Wir
sind jetzt in der Auswertungsphase. Rund 55 Prozent der 332 ausgesendeten Fragebögen
sind zurückgeschickt worden.• Damit sei die Aktion „sehr erfolgreich“.
Sturm: Anstellung bedeutet Verpflichtung über 40 Jahre
In der anschließenden Diskussion betonte Bischof Mag. Herwig Sturm, dass es bei der Anstellung
von Pfarrerinnen und Pfarrern darum gehe, eine Verpflichtung über 40 Jahre einzuhalten,
„und dies auch gegenüber Witwen oder Kindern der Kolleginnen und Kollegen•. Dies
wolle ausführlich bedacht sein.
Oberkirchenrätin Dr. Hannelore Reiner bemerkte, dass es derzeit unproblematisch sei, Kolleginnen
und Kollegen etwa aus Deutschland in einen befristeten Dienst in der Evangelischen
Kirche in Österreich aufzunehmen: „Diese Pfarrerinnen und Pfarrer wissen um ihre
befristete Anstellung und die Konsequenzen daraus.• Überwiegend handle es sich um Kolleginnen
und Kollegen aus Norddeutschland oder Sachsen, die derzeit keine Anstellung in
ihren Heimatkirchen bekämen. „Kommen sie von uns zurück nach Deutschland, sieht das oft
anders aus“, so die Personalreferentin.
 
Aktueller Stand (Mai 2004)
Verein Evangelischer Pfarrerinnen und Pfarrer in Österreich startete Mitgliederbefragung

Wien, 19. Mai 2004 (epd Ö) Die Frage nach der Zufriedenheit mit der Lebens- und Berufswirklichkeit geistlicher Amtsträgerinnen und Amtsträger steht im Mittelpunkt einer Fragebogenaktion des Vereins Evangelischer Pfarrerinnen und Pfarrer in Österreich (VEPPÖ). Die Befragung startete am 17. Mai und richtet sich ebenso an Vikarinnen und Vikare. Wie VEPPÖ-Obmann Senior Dr. Stefan Schumann in einer Aussendung erklärt, will der VEPPÖ durch die Befragung eine grundlegende Orientierung für seine Aktivitäten in näherer Zukunft sowie für künftige Verhandlungen mit kirchenleitenden Stellen gewinnen. Die Fragebögen sollen bis zum 2. Juni wieder an den VEPPÖ gesandt werden. Sie werden anonym behandelt.
Inhaltlich widmen sich die Fragen neben den Angaben zur Person der beruflichen Tätigkeit. Dabei kommen ebenso die Wohn- und Arbeitssituation, Arbeitsschwerpunkte, Fortbildung und das Arbeitsgebiet in den Blick. Erfragt werden z.B. die durchschnittliche dienstliche Fahrleistung im Monat, die Gründe für die Zufriedenheit oder für die Unzufriedenheit mit der Dienstwohnung. Eine mögliche Beeinträchtigung der Freizeit, die Arbeitsbelastung durch Vertretungsdienste und das eigene Pfarrerbild werden angesprochen. Auch die Angebote an kirchlichen Fortbildungsmöglichkeiten sind Thema.
Anschließend geht es um überregionale Aspekte und die Frage der Gesamtzufriedenheit. In diesem Teil des Fragebogens wird nach der Zufriedenheit mit der Unterstützung durch den Evangelischen Oberkirchenrat und das Profil und Image der Evangelischen Kirche aus der Sicht der Pfarrerin bzw. des Pfarrers gefragt.
 
Aktueller Stand (April 2004)
Im Mai startet unsere große Fragebogenaktion zur Lebens- und Berufswirklichkeit von PfarrerInnen und VikarInnen.
Alles weitere demnächst auf dieser Homepage.
 
Aktueller Stand (März 2004)
Ergebnis der Urabstimmung der Mitglieder des VEPPÖ zum Kollektivvertrag 2004:
197 Zustimmungen bei drei Ablehnungen und einer ungültigen Stimme. 
Damit wurde der Kollektivvertrag statutengemäß angenommen.
 
Aktueller Stand (September 2003)
Hauptversammlung des PfarrerInnenvereins
Schumann: Kirche als Dienstleistungsbetrieb braucht Ausgaben bei Personal

Gallneukirchen, 27. August 2003 (epd Ö) 

"Manchmal habe ich das Gefühl, wir Pfarrerinnen und Pfarrer sollen zum Problemfall gemacht werden", dies sagte der Obmann des Pfarrervereins, Dr. Stefan Schumann, bei der Hauptversammlung des Vereins Österreichischer Pfarrerrinnen und Pfarrer in Österreich (VEPPOE) am vergangenen Montag in Gallneukirchen. Schumann betonte, bei einem Dienstleistungsbetrieb, wie es im weiteren Sinn auch die Kirche sei, fiele nun einmal der größte Teil der Ausgaben auf die Personalkosten. Ein professioneller Beruf koste sein Geld, "ist dieser Gedankengang zu akzeptieren, braucht es Obsorge dafür, dass die Bezüge in einem notwendigen Maß steigen können, so dass beispielsweise die Teuerungsrate abgegolten wird." Ziel bei den Kollektivvertragsverhandlungen müsse es daher sein, die Gehälter abzusichern, "dies kann aber nicht auf Kosten notwendiger Aufnahmen von Kolleginnen und Kollegen geschehen." 
Auch wenn diese Anforderungen an die Verhandlungen "ungebührlich" in der derzeitigen Lage erscheinen, so betonte Schumann, bestehe die Kirche aus einer großen Anzahl von Menschen, "die unentgeltlich arbeiten, allein weil es ihrem Leben einen Sinn gibt." "Das ist die Faszination vom "Priestertum aller Gläubigen". Schon Martin Luther meinte aber, dass es notwendig ist, sich ausgebildete und berufene Menschen leisten zu können." 

Pfarrerinnen und Pfarrer sofort dauerhaft anstellen

"Schwer einschätzbar" bleibe die Anstellungssituation von Pfarrerinnen und Pfarrern" so Schumann. Nach wie vor würden Pfarrerinnen und Pfarrer in den ersten fünf Dienstjahren kündbar gehalten, um keine Dauerverpflichtungen einzugehen. Dieses Vorhaben sei bis heute nicht theologisch reflektiert. Der Obmann: "Unsere Forderung ist klar und eindeutig: Abschaffung der Nicht-Definitivstellung in den ersten fünf Dienstjahren."

Notfallfonds bei persönlichen Katastrophen

Einen Notfallfonds für Pfarrerinnen und Pfarrer in Höhe von 15.000 Euro haben die TeilnehmerInnen der VEPPOE-Hauptversammlung beschlossen. "Immer häufiger hören wir von persönlichen Notfällen, wo schnelle und unbürokratische Hilfe einfach notwendig ist, etwa wenn ein Unfall passiert ist oder ein Kollege verstirbt und eine Familie hinterlässt." Hier solle mit dem Notfallfonds eine "rasche Hilfe" ermöglicht werden.

Der VEPPOE ist die Standesvertretung der evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrer. Er besteht seit mehr als einhundert Jahren und hat rund 300 Mitglieder.
 
Aktueller Stand (Juni 2003)
Der Vorstand des Vereins Evang. Pfarrerinnen und Pfarrer in Ö. hat sich auf seiner Klausurtagung vom 1./2. Juni 2003 in St. Pölten mit den Perspektiven zukünftiger Vertretungsarbeit beschäftigt.
Als Ergebnis der Beratungen wird im Frühjahr 2004 eine "Zufriedenheitsbefragung" unter den Mitgliedern stattfinden.
Unter Leitung von Dr. Matthias Geist und Mag. Ruth Schelander-Glaser wurden die Leitlinien und Ziele eines Fragebogens vom Vorstand erarbeitet und beschlossen.
Hauptziele des Fragebogens sind:
Notwendige Arbeitsfelder und Aufgaben des VEPPOE der kommenden Jahre feststellen
Stand der Zufriedenheit der Pfarrerinnen und Pfarrer innerhalb ihres beruflichen Umfeldes erheben.
 
Aktueller Stand (März 2003)192 Zustimmungen gegenüber 1 Ablehnung ist das Ergebnis der Urabstimmung zum Kollektivvertrag 2003 / 1.
Damit ist der Kollektivvertrag angenommen und kann rechtsmäßig in Kraft treten.
 
Aktueller Stand (Jänner 2003)
Kollektivvertrag 2003/1 in der Abstimmung.
Der erste Teil des Kollektivvertrages 2003 ist bis 19. Februar 2003 in der Abstimmungsphase. Dieser sieht eine Erhöhung der Aktivgehälter um Euro 40 und eine Leistungsverbesserung bei in Anspruch genommenen Therapien vor (Siehe dazu den Begleitbrief).
Die Kirchenleitung hat zugesagt, dass noch heuer über ein neues Gehaltsschema für die jungen DienstnehmerInnen unserer Kirche verhandelt und wenn möglich abgeschlossen wird.
Neuwahlen des Vertreters/ der Vertreterin der PensionistInnen bzw. des Vertreters/ der Vertreterin der Sektion stehen an.
Hiermit werden die PensionistInnen bzw. die Mitglieder der Sektion gebeten Wahlvorschläge bis zum 15.3.2003 einzureichen. Die bisherigen Verteter Sen.i.R. Mag. Günter Geißelbrecht (PensionistInnen) und FI Pfr. Mag. Peter Pröglhöf (Sektion) sind zu einer erneuten Kandidatur bereit.
 
Aktueller Stand (November 2002)Der Dienstwohnungsanspruch aller (!) geistlichen AmtsträgerInnen im Dienstverhältnis zur EKiÖ konnte auf der Synode klarer präzisiert werden und ist nun in den Neuformulierungen der § 30 und 36 OdgA (vgl. ABL 11/2002) zu finden. Damit ist etwa auch der Anspruch der InhaberInnen von Funktionspfarrstellen gegenüber Ihrer Dienststelle gewahrt.
 
Aktueller Stand (Oktober 2002)
Vorstand beschließt Arbeitsprogramm für 2002/03:
Dienstrecht:
- Regelungen für Dienstfreistellungen und Dienst am anderen Ort
- Dienstwohnungsanspruch für alle geistlichen AmtsträgerInnen, die im Dienstverhältnis zur Kirche A.B. bzw. H.B. stehen.
Kollektivvertrag:
Ziele
- Einführung neues Gehaltsschema für alle DienstnehmerInnen, die nach dem 1.1.98 in den definitiven Dienst getreten sind.
- Erhöhung der kirchlichen Pensionen in Höhe der ASVG Anpassung
- Inflationsabgeltung
Umfrage:(geplant)
"Zufriedenheitsbefragung" aller PfarrerInnen der EKiÖ
Klausuren:
Informationsaustausch mit den VertreterInnen des bayrischen PfarrerInnen-Vereins
30.3. - 1.04.2003 in Salzburg
Arbeitsklausur des Vorstandes
1.06. - 2.06. in St. Pölten
 
Aktueller Stand (April 2002)
PfarrerInnen stimmten über Kollektivvertrag ab:
181 abgegebene Stimmen:
177 stimmten dem Kollektivvertrag zu, 3 lehnten ihn ab, eine Stimme war ungültig.
Am 20. März stimmten die Synodalausschüsse in gemeinsamer Sitzung dem Kollektivvertrag zu.
Die erhöhten Gehaltsansätze wurden bereits ausgezahlt.
Der Obmann des VEPPÖ, Pfr. Mag. Stefan Schumann ist von April bis Juni zur wissenschaftlichen Fortbildung vom kirchlichen Dienst befreit und nach Urlaub erst wieder ab 24. August im Dienst.
Pfr. Mag. Manfred Perko hat als stellvertretender Obmann die Wahrnehmung der Geschäfte übernommen.
Aktueller Stand (Februar 2002)
Der neue Kollektivvertrag liegt allen Mitgliedern zur Urabstimmung vor. Die Urabstimmung läuft bis zum 6. März.
Am 20. März entscheiden die Synodalausschüsse über die Zustimmung.

Gelungen sind vor allem die längst überfälligen Teuerungsabgeltungen in das Gehaltsschema zu übernehmen.
Die wichtigsten Änderungen sind dem Begleitbrief zu entnehmen.
Leider ist bei der Aussendung durch das Kirchenamt ein falscher Seitenumbruch geschehen. Seite 3 fehlt nicht!
Auf Seite 2 ist unten ein kurzer Hinweis auf den Service dieser Homepage verloren gegangen.
 
Aktueller Stand (Dezember 2001)
VEPPÖ - Vorstand unterstützt Volksbegehren Sozialstaat

Die "Option für die Armen" gehört zu den Grundanliegen des jüdisch-christlichen Kanons.
Biblische Sätze wie "Schafft Recht den Waisen und Witwen" (5.Mose 10, 18 u.a.), "Es sollte überhaupt kein Armer unter euch sein" (5. Mose 15,4) oder "Was ihr einem von diesen meinen geringsten Brüdern getan habt, das habt ihr mir getan" (Matthäus 25,40) unterstreichen die Botschaft von der Gerechtigkeit Gottes, die den Menschen als Hoffnung und Auftrag gegeben ist.

Von dieser biblischen Voraussetzung her argumentiert, begrüßt und unterstützt der Vorstand des Vereines Evangelischer Pfarrerinnen und Pfarrer in Österreich das Volksbegehren Sozialstaat.

In der Diskussion im Vorstand am 10.12. wurde betont, dass es dabei um keinerlei parteipolitische Linie geht, sondern um Parteilichkeit für die Menschen am Rand unserer Gesellschaft.

Pfr. Mag. Manfred Perko wurde zum stellvertretenden Obmann des VEPPÖ gewählt.
 
Aktueller Stand (September 2001)
Vollversammlung richtet Protest an das Evangelische Presseamt, das es auch heuer wieder nicht für notwendig befand, einen Vertreter zur Berichterstattung zu entsenden. 

Vollversammlung fasst Grundsatzbeschluss für die Kollektivvertragsverhandlungen 2001: 
Die Höhe des Gehaltsabschlusses hat nicht unter der zu erwartenden Inflationsrate 2001 zu liegen. 

Obmann kritisiert in diesem Zusammenhang das Vorgehen der Kirchenleitung, die Kollektivvertragsverhandlungen unnötigerweise im Stil einer Konzernleitung zu führen. Der VEPPÖ versteht sich selbst als Teil der Kirche und erwartet einen partnerschaftlicheren Umgang.

Vorstand steht abwartend den beginnenden Mitarbeitergesprächen in unserer Kirche gegenüber und ruft seine Mitglieder auf, Erfahrungen mitzuteilen.
Vorstand ruft dazu auf, wieder junge Theologinnen und Theologen für das Studium und den Beruf des geistlichen Amtes zu motivieren, da in den kommenden Jahren theologischer Nachwuchs weiter gebraucht wird.

Dank an Sen.Mag. Volker Petri der als Vertreter OÖ und stellvertretender Obmann nach über 9 Jahren Mitarbeit aus dem Vorstand ausscheidet.
 
Aktueller Stand (Mai 2001)Erfolgreicher Abschluss der Verhandlungen um die Definitivstellungserfordernisse:
Beratungen unter der Leitung von OKR Dr. Reiner mit allen Betroffenen haben zu einem tragfähigen Ergebnis geführt. Der Synodalausschuss A.B. stimmte zu.
Vgl. Veröffentlichung im ABL 5/2001.
Begonnen haben:
Verhandlungen neues Gehaltsschema für alle, die nach dem 1.1.1998 in den definitiven Dienst getreten sind.
Verhandlungen Gehaltserhöhungen auf Grundlage der Inflationswerte von 2000 und 2001.
 
Aktueller Stand (Jänner 2001)
Der Kollektivvertrag 2001 wurde von 133 Mitgliedern des VEPPOE gegen 6 Nein-Stimmen angenommen.
Die Ziele der kommenden Arbeiten nochmals dargestellt:

· Regelung der Dienstfreistellungen im Kollektivvertrag schaffen.
· Mitarbeit an den Definitivstellungskriterien für die Pfarrerinnen und Pfarrer in den ersten fünf Dienstjahren.
· Situation der PfarrerIn mit Schwerpunkt Schule aufzeigen und durchdenken.
· Amtszeitbegrenzung neu durchschauen und Härten versuchen abzufedern.
· Übergang in ein neues Gehaltsschema für die jungen DienstnehmerInnen planen.
 
Aktueller Stand (November 2000)
Stellungnahme des Obmanns des VEPPÖ
Pfr.Mag. Stefan Schumann

Die Verhandlungen zum Kollektivvertrag 2001 sind beendet.
Nun haben Synodalausschuss und Pfarrerinnen und Pfarrer die Entscheidung über Annahme oder Ablehnung des Verhandlungsergebnisses zu fällen.
Es waren zeitweise sehr schwierige Verhandlungen.
Das Verhandlungsziel des VEPPÖ war eine Erhöhung der Gesamtgehaltssumme um die zu erwartende Teuerungsrate. Dieses Ziel wurde in der Höhe, nicht aber
in der Umsetzung erreicht.Die Kirchenleitung war nicht bereit, von Einmalzahlungen abzugehen und das Gehaltsschema anzuheben, das eine Absicherung der Gehälter auf Dauer bedeutet hätte.
Der VEPPÖ stand vor der Entscheidung, die Verhandlungen abzubrechen. Damit hätte der alte Kollektivvertrag weitere Gültigkeit gehabt. Der Nachteil für die jungen Kolleginnen und Kollegen, deren Gehaltsschema kräftig angehoben wird, wäre aber so groß gewesen, dass das Angebot der Kirchenleitung akzeptiert wurde.
Für kommende Kollektivvertragsabschlüsse ist dies aber kein gangbarer Weg.

Wahl in die Sektion:
Abgegebene Simmen 15, gültig 15. Für Pröglhöf als Vertreter im VEPPÖ: 14, für Geist als Stellvertreter: 15.
Beide sind somit gewählt
Verhandlungen zum Kollektivvertrag sind beendet:
Für 2001 wird es mit aller Wahrscheinlichkeit (Synodalausschuss muss noch zustimmen) eine Einmalzahlung in Höhe von 7000 öS geben. Die niedrigen Gehaltsstufen I-III werden leicht, die Gehälter für LehrvikarInnen und PfarramtskandidatInnnen deutlich angehoben.
Alles Nähere in dem Begleitschreiben zum Kollektivvertrag, der Ende November bei allen sein müßte.
 
Aktueller Stand (September 2000)
Vollversammlung des Veppoe beschließt zu prüfen, ob ein Solidaritätsfond für VikarInnnen gegründet werden kann.
Vorstand des VEPPOE kritisiert Überlegungen der Kirchenleitung zur Versetzbarkeit und Unkündbarkeit geistlicher AmtsträgerInnen.
Die Vollversammlung des EVU beschließt neue Statuten und wählt neuen Vorstand:
Aufgrund eines Gutachtens zum EVU zeigte sich, dass die Fortführung des EVU gegenüber Gründung eines Betriebsratsfonds eindeutig vorzuziehen ist. Da es im letzten Jahr der eindeutige Wille der EVU-Vollversammlung war, dass der VEPPOE die Agenden des EVU übernimmt, waren die Statuten dementsprechend zu adaptieren und ein neuer Vorstand zu wählen:
Obmann: Norbert Engele, weitere Mitglieder des Vorstandes: Volker Petri, Gerda Pfandl, Stefan Schumann und Johannes Wittich.
Der Auszahlungsmodus des neuen EVU:
Auszahlung bei Pensionsantritt: 100 % der eingezahlten Beiträge mit einer Verzinsung von 4,5%. (Für alle, die bis 2006 in Pension gehen gibt es eine Übergangsregelung)
Bei Ausscheiden aus dem kirchlichen Dienst: gleicher Auszahlungsmodus.
Bei Austritt aus dem EVU und gleichzeitigem Verbleib im kirchlichen Dienst: 100% der eingezahlten Beiträge ohne Verzinsung.
 
Aktuelle Themen (Stand Mai 2000)
In Diskussion derzeit:
Pfarrvikariat und Definitivstellung
Der VEPPOE erarbeitet derzeit zusammen mit den Betroffenen eine inhaltliche Konkretisierung der sogenannten "Definitivstellungskriterien".
Wichtig ist uns in der Vorbereitung, möglichst objektive Kriterien zu finden.
Diesen Entwurf werden wir der Kirchenleitung vorlegen.
Erläuterungen zum Umstieg von EVU auf Betriebsratsfond
Seit 1.1. 2000 sind alle geistlichen Amtsträger, die nach dem Jahr 2006 in Pension gehen (für alle anderen gibt es eine Übergangsregelung) in das Pensionsinstitut überführt.
D.h. für alle vor dem 1.1.1998 definitiv gestellten Amtsträgerinnen und Amtsträger, dass ihre EVU- Beiträge bis 31.12.1999 bei Pensionsantritt mit 4,5% verzinst ausgezahlt werden. Die nunmehr eingezahlten 1,5% PI-Beitrag ergeben eine Zusatzpension.
Für alle nach dem 1.1.1998 definitiv gestellten Amtsträgerinnen und Amtsträger wird die gesamte kirchliche Pension außerhalb der ASVG-Pension im PI angespart: 6% vom Gehalt und zusätzlich die 1,5% (ehemaliger EVU-Beitrag).
Auf der Vollversammlung in Waiern werden wir neue Statuten für den Betriebsratsfond beschließen müssen
Unversetzbarkeit und Unkündbarkeit - wie lange noch?
Deutlich ist geworden, dass die Kirchenleitung die Versetzbarkeit von Pfarrerinnen und Pfarrern ernsthaft überlegt, trotz aller Bedenken, die schon geäußert wurden. Damit wird versucht, ein strukturelles Problem allein auf Kosten der Kolleginnen und Kollegen zu lösen.
Der VEPPOE wird in den Verhandlungen einerseits mithelfen versuchen, das strukturelle Problem zu lösen, andererseits aber einer Versetzbarkeit enschiedenst entgegenzutreten.
 
Aktuelle Themen (Stand November 1999)
Aktuelle Themen aus Sicht des VEPPÖ: (Stand November 1999)
Entscheidungen der Synode:
Pfarrvikariatsmodell: 
3jährige Ausbildungszeit. Daran schließt sich fünfjähriges (!!!) Pfarrvikariat an. Es besteht zwar Bewerbungsmöglichkeit, wer aber nicht auf eine Pfarrstelle gewählt wird, kann weiter versetzt werden. So oder so kann man nach fünf Jahren einen Antrag auf Definitivstellung stellen, wobei aber bestimmte, noch nicht festgelegte(!!!) Voraussetzungen zu erfüllen sind.
Persönlich halte ich dies Modell für eine extreme Verschärfung, auch wenn die von den Pfarrvikaren geforderte Bewerbungsmöglichkeit gegeben ist.
Jetzt sind acht Jahre zu werten bis sich die Kirche deklarieren muss, ob sie die Pfarrvikare übernehmen kann oder auch im Einzelfall übernehmen will. 
Ich habe dagegen argumentiert, die Synode hat aber sehr deutlich das Modell in der beschriebenen Form verabschiedet
Amtszeitbegrenzung: 
Die Begrenzung auf 12 Jahre mit Wiederwahlmöglichkeit wurde auf der Synode beschlossen. Hat der VEPPÖ an sich diesem Modell zugestimmt, so haben wir doch dafür votiert, ein Jahr die Entscheidung hinauszuschieben, da keine Regelungen getroffen wurden, was mit Kolleginnen bzw. Kollegen, die nicht wiedergewählt werden, geschehen soll. 
Wartestand mit drohendem Ausscheiden aus dem kirchlichen Dienst kann ja nicht der Weg sein, den Kirchenleitung oder VEPPÖ gutheißen kann und will. 
Eine Nachjustierung ist dringend geraten!